Intensive Zeiten…

7 Mai, 2008

erlebe ich gerade. In den vergangen zwei Wochen ist so einiges passiert. Das ist auch der Grund, weshalb ich in letzter Zeit so viel blogge. Nach Augsburg kam dann gleich das Christival. So richtig realisiert hatte ichs erst am zweiten Tag als ich dort war. Am Mittwoch vor der Abreise musste ich nochmal in die Schule und die vorletzte Klausur schreiben. Im Anschluss gings dann gleich los. Schon allein für die Fahrt hätte es sich gelohnt. Die Zeit in Bremen wird wohl immer unvergesslich bleiben. Trotz Demos gegen das Christival die sich auch etwas im Feminismus und anderen Zielen, die vom Chrsitival unabhängigen waren verlaufen haben, war das Christival eine echte Sensation. 16000 junger Christen auf einem Haufen. Wohin du auch blickst hast du die roten Christivalbänder gesehen. Ein heftiges Gefühl. Alle waren mir echt so vertraut, obwohl ich kaum einen kannte. Das Programm war fast schon überladen. Vier Seminare, unter anderem über Fundamentalismus und über Christ-Sein in der Gesellschaft, haben mich im Wissensspektrum sehr erweitert und praktisch wurde es auch. Volle Trams in denen christliche Hymnen gesungen wurden und der Bremer Hauptbahnhof blieb nicht verschohnt. Gott bin ich auch sehr nahe gekommen und er hat wiedermal gezeigt wie unerfassbar er ist. Leider brach der Alltag nur allzu schnell wieder ein, sodass ich keine Zeit hatt um alles zu verdauen.

Heute hab ich meine letzte Klausur in Mathe geschrieben, die ich nach allen Regeln in den Sand gesetzt habe. Aber was solls. Bald kommen die Prüfungen und die Zivistelle scheine ich auch schon fast sicher zu haben. Es bleibt spannend.

Trip nach Augs(ch)burg

29 April, 2008

Mittlerweile ist es schon Dienstag, aber ich habe mich entschieden doch noch übers Wochenende zu schreiben, da es sicher eines der einprägendsten war. Um einen VW-Bus einer Bekannten zu holen, mit dem wir Bremen unsicher machen werden, sind wir alle nach Augsburg gefahren. Netterweise wurden wir eingeladen das ganze Wochenende in Augsburg zu verbringen. War einfach sehr geil. Gute Freunde, gutes Essen, eine Cross-Maschine, ein Dialekt für den man ein eigenes Wörterbuch braucht und noch einiges mehr haben mich mit Erfolg aus dem Alltag gerissen. Eine intensive Zeit hatte ich auch mit Gott, der mich auf das eine, oder andere aufmerksam gemacht hat. Da muss ich immer an Psalm 18,20 denken:

Er führte mich hinaus ins Weite, er riss mich heraus; denn er hatte Lust zu mir.

Auf jeden fall sind das jene Tage, an die ich mich mein ganzes Leben erinnern werde. Hier nochn Foto

Once again

8 April, 2008

Irgendwie habe ich ein Talent was das Anziehen von Infektionen angeht, zumindest ist mein jetztiger Zustang eine gute Bestätigung dafür. Diesmal glaube ichs von meinem Neffen bekommen zu haben, der schleppt ja aus dem Kindergarten allerlei Zeuch an. Auf jeden Fall waren meine Augen gestern so rot wie der Arsch eines Pavians.

Wie dem auch sei, stressig ist wieder zum Arzt zu gehen, denn der lächelt inzwischen echt nur noch wenn er mich sieht…und ich lächel zurück. Aber zu Hause zu bleiben, hat nicht nur schlechte Seiten. Ich habe viel Zeit mal aufzuräumen und gezwungenermaßen zur Ruhe zu kommen. Gestern im Jugendkreis habe ich das Thema um das Wichtigste im Leben gehalten. Was ist so für mich das Wichtigste? Ich muss schon sagen es ist sehr geil zu sehen, dass ich nicht meinem Willen nach irgend ein Kaufmann geworden bin, sondern dass Gott einen anderen, cooleren Weg für mich bereit hielt. Damals habe ich gebetet, dass es mir schon wichtig sei eine Ausbildung zu machen, aber wenn er was anderes mit mir vorhabe, dann seis drum. Jetzt steh ich kurz vorm Abi, aber dazwischen waren echt heftige Zeiten. Krass…

Ulrich Parzany und ich. Sehr geiles Foto. Möchte auch nochmal kurz daruaf hinweisen, ich weiß zwar, dass es keiner machen wird aber trotzdem: Das Foto, oder den Eintrag bitte nicht verlinken. Persönliche bitte von dem Mann rechts neben mir auf dem Bild.

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Weit weg…

25 März, 2008

…von zu Hause bin ich jetzt. Was mich dazu bewegt hat weiß ich beim besten Willen nicht. Die OKO war wieder ein sehr eindrückliches Erlebniss. Gott hat mich mit vielem teils aufs neue teils aufs alte konfrontiert. Vor allem aber mit mir selbst und auch mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Parzany und Royer waren wieder bombig und haben mich viel zum Nachdenken angeregt. Gleich nach der OKO habe ich mich mit Simon auf den Weg nach Nordrhein-Westfalen gemacht. Nach Bünde um genau zu sein. Echt verrückt, denn es passt so gar nicht zu mir. Was mich da geritten hat weiß ich wirklich nicht. Jedoch gleich nach dem Start hat sich echt Interessantes herausgestellt. Es ist wirklich seltsam bei wildfremden Menschen zu sitzen, mit einem nicht mehr ganz so sehr fremden Freund. Gott hat wirklich Humor. Bis jetzt hat sich allerdings alles gelohnt. Ich hatte von Gott erbeten mal wegzufahren von allem Stress und er hat es mir geschenkt. Zwar auf eine sehr außergewöhnliche Art und Weise, aber eben auch eine interessante. Gleich geht es zum Filmgucken mit ein paar bekannten die ich inzwischne kennengelernt habe. Heute kann ich sehr bewusst sagen, was zu oft als Floskel verwendt wird: Gottes Wege sind unergründlich.

sehr sehr geile Bilder von Ulrich Parzany und mir werden noch Folgen….