Nach jahrelangen Krieg und vielen Schlachten gegen die Überflutung des Web durch die Blogger musste ich einsehen, dass dieser Trend anaufhaltsam ist. „Ist“ und nicht „zu sein scheint“.Denn hätte es eine Möglichkeit gegeben diese, sich unaufhaltsam vermehrende Art aufzuahalten, so hätte ich sie entdeckt. So muss ich mich dieser, alles mit sich reißender, Privatssphäre verachtender Flut beugen und mich mitreißen lassen. So muss ich mich auch in den Zwang begeben, jeden Tag meine Laune vom Trafic abhängig zu machen und davon träumen, dass meine ideologischen Gedanken sich verbreiten und Absatz auf dem Markt der ins Web gestellten Leben finden.
Doch als einfacher Mitläufer und toten Fisch lasse ich mich nicht rufen. Der Blog arbeitet für mich und nicht ich für ihn. Einst lebte ein Paulus der nicht immer Paulus hieß, sondern auf den namen Saul getauft wurde. Er war einer der größten Plagen, den die Christenheit vor 2000 Jahren kannte. Sein Hass und sein Zorn auf das Volk Gottes war nahezu unermesslich. Doch Gott lässt sich nicht in die Suppe spucken und so wählte er ausgerechnet Saul aus, um einer der größten Missionare aller Zeiten zu sein. Ironisch, nicht? Saul wurde in Paulus umbenannt und seine Zeugnisse stehen in der Bibel im Neuen Testamen.
So wie Paulus einsehen musste, dass Gott der Chef ist, musste auch ich einsehen, dass Bloggen viel mehr als bloß Zeitvertreib ist. Es ist vielmehr eine Möglichkeit in unserer Postmodernen das zu sagen, was ich von der Kuriosität des Lebens halte.
Fazit: Der Schuss ging zwar nach hinten los, doch hinten ist relativ wa….
Yea!Erster Kommentar! Willkommen in der Blogosphäre mein Freund